Bikini mit Bedacht

Heute möchte ich mal ein bisschen Werbung machen. Damit ihr Bescheid wisst, es folgt kein investigativer Artikel, aber es wird trotzdem sehr unterhaltsam, versprochen. Ihr Frauen kennt das, ihr Männer lernt was über uns, und bekommt vielleicht einen Tipp für das nächste Geburtstagsgeschenk.Ich laufe über das halbe Feld, hechte nach dem Ball, kratze ihn aus dem Sand und stehe vor folgendem Problem: Während das Spielgerät bei meiner Partnerin ist, kann ich mich entweder auf meinen Angriff vorbereiten oder ich prüfe mal eben, ob sich nach meiner Abwehraktion noch all das in meinem Bikinioberteil befindet, was ich gern verpackt haben würde. Und ja, wir Frauen können einige Dinge gleichzeitig, aber auch bei uns gibt es Grenzen.

Weil ich dieses Szenario schon häufiger erlebt oder bei anderen beobachtet habe,  war ich einigermaßen überrascht, als ich am vergangenen Samstag beim Beachvolleyball-Turnier in Oststeinbek bei Hamburg nach fünf Spielen gegen 20 Uhr vom Feld stiefelte, an mir herunterschaute und bemerkte: Ich hatte über Stunden nicht ein Mal an meinem Bikini herumgezuppelt.

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Turniersieg in Oststeinbek. Im Finale trat Kollektion INASKA 2016 (2. von links) gegen Kollektion 2018 (3. von rechts) an. ; )

Schluss mir nervigen Abdrücken

Franziska Hannig ist die Geschäftsführerin von Inaska Swimwear. Franzi ist mir schon vor über zehn Jahren aufgefallen als wir auf der Meck-Pomm-Serie gegeneinander gespielt haben. Sie trug schon immer schöne Bikinis, dennoch hatten wir alle das Problem, dass die nicht gehalten haben. Sporttops hingegen hinterließen riesige Abdrücke auf dem Rücken, was den eleganten Auftritt im hübschen Sommerkleid am nächsten Tag natürlich hinfällig machte. Also hat Franzi sich selbstständig gemacht und angefangen, Bikinis zu entwerfen, die wenig Streifen verursachen und trotzdem gut halten – und die zudem keine Verschlüsse oder Knoten haben, die stören könnten.

Ich habe einen Bikini aus der ersten Kollektion und auch einen der aktuellen und finde es bemerkenswert, wie Inaska das Design immer weiter verbessert und an die Bedürfnisse der Kundinnen anpasst. Während zu Beginn noch Mädels mit größerer Oberweite Probleme hatten, auch weil die Bikinis recht knapp geschnitten waren, hat Franzi inzwischen nicht nur die Größen angepasst, sondern auch die Serie STRONG entwickelt.

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Die aktuelle INASKA-Kollektion 2018, https://www.inaska-swimwear.com/shop/

Außerdem ist bei allen Serien seit der Kollektion 2017 an den Cups mehr Stoff und der Steg zwischen den Cups ist länger. Somit hat man deutlich mehr Halt. Klasse ist auch Franzis Beratung. Sie hat mir kürzlich zwei Größen zur Auswahl geschickt und wusste ganz genau, welche ich brauchen würde, obwohl ich der festen Ansicht war, ich bräuchte eine andere. Sie hatte Recht. Ich trage aktuell die CHILL-Serie, oben S und unten M. Solltet ihr also bei ihr bestellen, könnt ihr sicher sein, dass ihr sehr gut beraten werdet, damit der Inaska-Bikini am Ende auch passt. Schön finde ich auch, dass der Bikini nur in einen kleinen Karton verpackt wird, den Inaska per DHL GO GREEN klimaneutral und komplett plastikfrei versendet.

Produziert aus Plastikmüll

Was ich an der Marke am tollsten finde, ist die Nachhaltigkeit: Der Bikini-Stoff besteht aus recycelten Plastik. Ob Stoffproduktion, Nähen oder Verpackung, alle Arbeitsschritte finden in Europa statt. Mehr darüber könnt ihr hier nachlesen. “Wir wissen, dass ein Bikini aus Plastikfaden nicht alle Müllprobleme unserer Erde lösen kann“, sagt Franzi. „Dennoch versuchen wir, durch unser Konzept einen Beitrag zum Schutz unserer Umwelt, zu leisten, da für unsere Bikinis kein neues Plastik produziert werden muss.“

Die Kombination, die ich derzeit trage, kostet 75 Euro. Ich habe meinen Bikini kostenlos erhalten, deshalb kennzeichne ich diesen Artikel auch als Werbung. Das ist nicht wenig Geld. Für einen Bikini, der nachhaltig in Europa produziert wird und dazu noch so gut und angenehm sitzt, finde ich das aber in Ordnung. Ich habe schon einige Bikinis in den USA für einen ähnlichen Preis gekauft. Auch da gefällt mir das Design, allerdings lag ich in einem solchen Bikini am Sonntag in Grömitz am Strand, als meine Beachvolleyball-Partnerin mich höflich darauf hinwies, dass die eine Brust sich auf dem Weg in die Freiheit gemacht hatte. Dabei hatte ich mich noch nicht einmal bewegt.

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Beachvolleyball-Nationalspielerinnen Tori Bieneck und Isa Schneider setzen auf INASKA    Credit: DVV/Ulf Duda / http://www.fotoduda.de
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